Häufig gestellte Fragen (FAQ)

 

Wie ist die Bauernkiste organisiert?

Die Bauernkiste ist eine Direktvermarktungsplattform, die es ermöglicht, dass bäuerliche Betriebe und Familienbetriebe ihre Produkte direkt an den Kunden zu einem von ihnen festgelegten Preis verkaufen und liefern können. Es gibt keinen Zwischenhändler, der vom Verkauf profitiert und den Preis mitgestaltet. Die Erzeuger erzielen daher einen fairen Preis, der eine nachhaltige Bewirtschaftung und regionale Wertschöpfung fördert. Alle Dienstleister (Produzenten und Produzentinnen, Zusteller, Bürokoordinatorinnen) arbeiten auf selbständiger Basis. Maria Stern und ihr Team bilden die Schnittstelle zwischen Kunden und Lieferanten und warten das Produktangebot im Online-Shop, nehmen Bestellungen entgegen und organisieren die verlässliche Zustellung. Im Büro von Bauernkiste-Gründerin Therese Fiegl in Innsbruck wiederum werden die Homepage und der Online-Shop betreut und gewartet, der Newsletter, Informationen für die Kunden und Beiträge in sozialen Medien verfasst, neue Kooperationen und Marketingstrategien entwickelt sowie Vermarktungsaktivitäten und Events organisiert.


Wie kann bestellt werden?

* Per Telefon (Montag von 9 bis 12 Uhr und von 15 bis 19 Uhr direkt oder via Anrufbeantworter)
* Per E-Mail
* Über unseren Online-Shop: www.bauernkiste.at. Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung

Wichtig: Bestellungen sowie Änderungen und Lieferstopps für die laufende Woche können nur bis Montag, 19 Uhr per Telefon oder E-Mail getätigt werden bzw. bis 23.59 Uhr im Onlineshop. Bestellungen, die später eingehen, werden automatisch für die nächste Woche gespeichert.


Wieviel muss man bestellen und was kostet die Zustellung?

Der Mindestbestellwert beträgt 11 Euro pro Lieferung plus 4,90 Euro Lieferkostenbeitrag (bei Sammelstellen € 3,30 je Kundschaft). Ab einem Bestellwert von 100 Euro je Lieferdatum übernehmen wir die Zustellkosten.
Die Lieferung der Bauernkiste erfolgt in Pfandkisten, für die Sie einmalig ein Pfand von 20 Euro hinterlegen.


Wie wird geliefert?

Die bestellten Produkte werden in Pfandkisten ausgeliefert. Bei der Zustellung werden zugleich die leeren Kisten wieder mitgenommen. Deshalb sollten die Pfandkisten zeitgerecht am jeweils vereinbarten Zustellort platziert werden. Die Waren werden vom Erzeuger, Verpacker und vom Lieferanten sorgfältig behandelt und gekühlt. Für etwaige Qualitätsschäden und Folgeschäden, die nach ordnungsgemäßer Ablieferung der Ware beim Kunden auftreten, insbesondere in Folge mangelnder Kühlung etc., können Erzeuger, Verpacker und Lieferant keinerlei Haftung übernehmen. Die Waren werden im Namen und auf Rechnung des jeweiligen Erzeugers geliefert.

Die Bauernkiste wird wöchentlich ausgeliefert, abhängig vom Zustellgebiet entweder am Donnerstagnachmittag bzw. -abend oder Freitagvormittag, und an einem mit jedem Kunden individuell vereinbarten Ort abgestellt.


Wie wird bezahlt?

Wöchentlich, jeweils am Anfang der auf die Lieferung folgende Woche im Nachhinein per Bankeinzug. Zu Ihrer Kontrolle liegt jeder Bauernkiste ein detaillierter Lieferzettel über den Kisteninhalt mit Preisen und Wochensaldo bei. Allfällige Reklamationen werden im zuständigen Bauernkiste-Büro entgegengenommen und beim Bankeinzug selbstverständlich berücksichtigt.


Wie kann ich kontrollieren, woher die Produkte kommen?

Über die Herkunft jedes Produkts können Sie sich online informieren. Zudem ist am Bestellschein sowie auf Ihrem Lieferzettel bei jedem Produkt der Hersteller vermerkt.


Kommen alle Produkte aus Tirol?

Der Großteil der Produkte kommt aus Tirol. Wir machen aber ein paar Ausnahmen bei Produkten, die nicht in Tirol produziert werden können auf Grund klimatischer Bedingungen bzw. für die es keine lokalen Erzeuger gibt bzw. wo die Produktionsmengen zu klein sind (z.B. Weine, Spargel, Öl- und Hülsenfrüchte). Auch bei diesen Produkten gilt, dass wir die Hersteller persönlich kennen, die Qualität ausgezeichnet ist und die Produktion mit größter Sorgfalt erfolgt.


Kostet mich die Anmeldung etwas, auch wenn ich nicht bzw. nicht regelmäßig bestelle?

Nein, die Anmeldung bei der Bauernkiste ist kostenlos. Bei der Erstbestellung wird allerdings bis auf Widerruf ein Kistenpfand von 20 Euro eingehoben.


Wie kann ich mich über das aktuelle Angebot informieren?

Wenn Sie angemeldet sind, erhalten Sie automatisch unseren wöchentlich erscheinenden Newsletter, der über aktuelle Produkte, unsere besonderen Empfehlungen und Neuigkeiten informiert. Sie können den Newsletter jederzeit abbestellen. Zusätzlich können Sie auf Wunsch jeweils am Montag jeder Woche ein Erinnerungs-SMS erhalten, um nicht auf das rechtzeitige Bestellen zu vergessen.


Kann ich das Gemüse in der Gemüsekiste selbst wählen?

Die Zusammenstellung der Gemüsekiste (in drei unterschiedlichen Größen verfügbar) wird je nach saisonaler Verfügbarkeit vorgenommen. Es kann zudem sein, dass ein Produkt kurzfristig nicht lieferbar ist und ausgetauscht wird. Sie haben allerdings die Möglichkeit, bis zu drei Produkte, die Sie grundsätzlich nicht wollen, abzubestellen und uns mitzuteilen, welche Gemüsesorten Sie stattdessen bevorzugen.


Muss ich die Gemüsekiste bestellen?

Nein, Sie müssen die Gemüsekiste nicht bestellen. Sie können frei aus dem gesamten Angebot wählen.


Ist das Gemüse/Obst biologisch?

Für alle Produkte, die über die Bauernkiste erhältlich sind, gilt, dass sie mit großer Sorgfalt und hohem Qualitätsbewusstsein hergestellt werden. Viele Produkte werden nach biologischen Richtlinien erzeugt, z.B. Kräuter oder Obst, Käse-und Getreideprodukte etc.

Die Gemüsebauern und einzelne Obstbauern, die die Gemüsekiste bzw. Obstkiste beliefern, wirtschaften naturnah, verfügen aber nicht über ein Bio-Zertifikat, das unter den gegebenen Rahmenbedingungen nur unter schwierigsten Auflagen zu erhalten wäre. Die Devise ist: Qualität statt Masse, Frische und Regionalität statt langwieriger, ökologisch bedenklicher Transportwege, Respekt vor Umwelt und unseren natürlichen Ressourcen. Unsere Bauern planen den Anbau mit großer Sorgfalt, arbeiten mit ständigem Fruchtwechsel, nur mit sehr vorsichtigem Einsatz von Zusätzen und Mitteln, die den Boden verbessern, die Pflanzen gesund und Schädlinge fern halten und das Wachstum fördern. Wo möglich, werden Nützlinge einsetzt. Alleine die Tatsache, nicht den Großhandel beliefern zu müssen, nimmt von den Bauern den Druck, möglichst große Quantitäten zu niedrigen Preisen produzieren zu müssen.


Was ist im Winter in der Gemüsekiste?

Regionalität und Saisonalität sind zwei unserer wichtigsten Grundsätze. Die Familie Huetz (liefert das Gemüse für die Bauernkisten Serles und Oberland) und Familie Puelacher (beliefert Kunden der Bauernkiste Karwendel) können bestimmte Gemüsesorten aus eigener Produktion auch während der Wintermonate anbieten, z.B. Endiviensalat, Vogerlsalat, Zuckerhut, Karotten, Weißkraut, Rohnen, Sellerie, Pastinaken, Wirsing, Kürbis etc.

Zudem gibt es weitere Produkte wie z.B. Bio-Kräuter und Kresse von Gartenbau Strillinger in Söll, Bio-Champignons von Familie Plank aus Thaur, Bio-Sprossen aus "Tonis Sprossengarten" in Landeck, Bio-Bohnen und Linsen aus dem Weinviertel etc. Diese Betriebe entsprechen unserer Bauernkiste-Philosophie, so gut wie alle kennen wir persönlich.

Für die schmackhafte, abwechslungsreiche Zubereitung unserer saisonalen Gemüsesorten finden Sie immer wieder Rezepte in Ihrer Bauernkiste, die Sie auch auf unserer Website finden. Sollten Sie ein bewährtes Rezept haben - wir freuen uns über jede Zusendung!


Wohin mit dem Leergut?

Einer der vielen Vorteile der Bauernkiste ist, dass viel weniger Verpackung nötig ist als im herkömmlichen Handel. Müllvermeidung und Recycling, so wenig Verpackung wie möglich und wenn, dann möglichst umweltfreundlich – diese zentralen ökologischen Themen sind uns natürlich ein Herzensanliegen. Bei Gemüse und Obst achten wir darauf, möglichst auf Verpackung zu verzichten bzw. wo Verpackung unumgänglich ist, nachhaltige Optionen zu verwenden. 
Wir von der Bauernkiste bemühen uns sehr, in Sachen Verpackung und Kreislaufsystem immer noch besser zu werden. Doch aus Erfahrung wissen wir, dass es oft nicht so einfach ist. Das Thema Mehrweggebinde ist eine komplexe Angelegenheit. Leider können wir aus mehreren Gründen viele Gebinde nicht zurücknehmen - unter anderem, weil es logistisch nicht machbar ist (z.B. Abholung und Wiederverwendung durch Produzent*innen), die Gebinde aus lebensmittelhygienischen Gründen nicht wiederverwendet werden können, in den Packstellen zu viel Lagerplatz nötig wäre sowie zusätzlicher Arbeitsaufwand, der neben der vielen Arbeit einfach nicht geleistet werden kann. 

Aber da, wo es möglich ist, wären wir sehr dankbar, wenn Sie folgende Gebinde retournieren (Stand Juli 2021):

Region Karwendel / Serles

•    Netzsäcke und Netzhäubchen (von Kartoffeln, Erdbeeren, Ribiseln etc.)
•    Obsttassen und Obstkartons von Regina Norz, auch die Obstkiste-Kartons
•    Gläser für die Suppenwürze
•    saubere Eierkartons und Wachteleierkartons
•    gereinigte Gläser von Thesi-Gerichten
•    gereinigte Gläser von Produkten von Erni Kathrein und Emma Welti
•    gereinigte Gläser von Naturjoghurt Winderl Hof
•    gereinigte Gläser für Alpengarnelen
•    gereinigte Gläser von Produkten von Familie Heiss/Planötzenhof
•    gereinigte Gläser von Produkten von Sylvia Radowski



Region Oberland

•    Netzsäcke und Netzhäubchen (von Kartoffeln, Erdbeeren, Ribiseln etc.)
•    Obsttassen und Obstkartons von Regina Norz und Klaudia Kofler, auch die Obstkiste-Kartons
•    Gläser für die Suppenwürze
•    saubere Eierkartons und Wachteleierkartons
•    gereinigte Gläser von Produkten vom Ziegenpeterhof
•    gereinigte Gläser von Produkten von Erni Kathrein, Emma Welti und Klaudia Kofler
•    gereinigte Gläser von Ziegenkäseprodukten von Familie Kuen
•    gereinigte Gläser für Alpengarnelen

Alle anderen Gebinde bitte nicht an uns retournieren, weil wir diese nicht entsorgen können. Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

 

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